zurueck

README lx-office Fancy-LaTeX  (f-tex)

# Revision 0.9.1 (30.12.2011)
# Revision 0.9   (13.11.2011)
# Revision 0.8   (12.09.2011)
# Revision 0.7	 (12.07.2011)
# Revision 0.6	 (16.06.2011)
# Revision 0.5   (15.04.2011)
# Revision 0.4   (14.02.2011)
# Revision 0.3   (03.01.2011)
# Revision 0.2   (24.12.2010)
# Revision 0.1   (03.11.2009)

# Feature Uebersicht

  - einfach Nutzung durch mitgeliefertes Setup-Script
  - Keine Retundanz. Es wird ein und die selbe Latex-Vorlage fuer alle
    briefartigen Dokumente verwendet. Also Angebot, Rechnung,
    Performarechnung, Lieferschein, aber eben nicht fuer Paketaufkleber
    etc..
  - Leichte Anpassung an das Firmen Layout durch verwendung eines Hintergrund-PDF
    dieses kann leicht mit dem eigenen Lieblingsprogramm erstellt werden
    (Openoffice, Inkscape, Gimp, Adobe*)
  - Hintergrundpdf um schaltbar auf "nur erste Seite" (default) oder "alle Seiten"
    (option "bgPdfFirstPageOnly" in Datei letter.lco)
  - Hintergrundpdf fuer Ausdruck auf bereits bedrucktem Briefpapier Abschaltbar,
    es wird dann nur bei per email versendeten Dokumenten eingebunden.
    (Option "bgPdfEmailOnly" in Datei letter.lco)
  - Nutzung der Layout-Funktionen von Latex fuer Seitenumbruch,
    wiederholung von Kopfzeilen, Zwischensummen etc. (danke an Kai-Martin fuer
    die Vorarbeit)
  - Anzeige des Empfaengerlandes im Adressfeld nur, wenn es vom Land des
    eigenen Unternehmens abweicht (also die Rechnung das Land verlaesst).
  - Multisprachfaehig leicht um weitere Sprachen zu erweitern, alle
    Übersetzungen in der Datei translatinos.tex.
  - Auflistung von Bruttopreisen fuer Endverbraucher.




# die Installation

  Wenn es noch keine LaTeX installation gibt, installiere die folgenden Pakete
  (Debian)
    aptitude install \
      texlive-base-bin \
      texlive-latex-recommended \
      texlive-fonts-recommended \
      texlive-latex-extra \
      texlive-lang-german \
      texlive-generic-extra
  (Info fuer != Debian Installationen: die Abhaengigkeiten werden waehrend des
  Setups nochmals geprueft)

  Rufe das folgende Script auf:
   [lxo-home]/templates/f-tex/setup.sh
  und folge den Anweisungen.

  Erstelle eine pdf-Hintergrund Datei und verlinke sie nach ./letter_head.pdf

  Editiere den Bereich "settings" in der datei letter.lco ""

  # oder etwas Detaillierter:
  Es wird eine Datei sample.lco erstellt und diese nach letter.lco verlinkt.
  Eigentlich ist dies die Datei die fuer die Firmenspezifischen Anpassungen
  gedacht ist.  Da die Einstiegshuerde in LaTeX nicht ganz niedrig ist, wird in
  dieser Datei auf ein Hintergrundpdf verwiesen. Ich empfehle ueber dieses pdf
  die persoenlichen Layoutanpassungen vorzunehmen und sample.lco unveraendert zu
  lassen. Die die Anpassung ueber eine *.lco Datei die letztlich auf letter.lco
  verlinkt ist ist aber auch moeglich.

  Es wird eine Datei sample_head.pdf mit ausgeliefert, diese wird nach
  letter_head.pdf verlinkt. Damit gibt es schon mal eine Funktionsfaehige
  Vorlage. Schau Dir nach Abschluss der Installation die Datei sample_haed.pdf
  an und erstelle ein entsprechendes pdf passend zum Briefkopf Deiner Firma,
  diese dann im Template Verzeichniss ablegen und statt sample_head.pdf nach
  letter_head.pdf verlinken.

  per default erstellt das Setupscript einen symbolischen Link
  ./sample_head.pdf -> ./letter_head.pdf
  letzlich muss ./letter_head.pdf auf das passende Hintergrundpdf verweisen,
  welches gewuenschten Briefkopf enthaelt. Bei Updates oder nach erneutem
  Aufruf des setup Scripts werden bestehende Links nicht ohne Rueckfrage
  ersetzt, wer also schon seinen Briefkopf verlinkt hat, braucht diesen Link
  nicht immer wieder neu anlegen. Das gleiche Prinzip gilt fuer letter.lco.

  Es wird eine Datei mydata.tex erstellt, sie ist mit der aus
  lp (Label Print in erp) kompatibel. Diese braucht man also nur einmal
  fuer jedes template Verzeichnis zu generieren.
  Bei Formatierungsschwierigkeiten bitte mit
  [lxo-home]/templates/f-tex/mydata.tex.example vergleichen.

  Alle Anpassungen zum Briefkopf, Fusszeilen, Firmenlogos, etc.
  sollten ueber die Hintergrund pdf datei oder die *.lco Datei erfolgen.


# einheitliche Latex-Vorlagen -- Background

  Das Konzept von lx-office sieht vor, fuer jedes Dokument
  (Auftragsbestaetigung, Lieferschein, Rechnung, etc.) eine
  Latex-Vorlage vorzuhalten, dies ist sehr Wartungsunfreundlich. Auch
  das Einlesen einer einheitlichen Quelle fuer den Briefkopf bringt nur
  bedingte Vorteile, da hier leicht die Pflege der Artikel-Tabellen aus
  dem Ruder laeuft. Bei dem vorliegenden Ansatz wird fuer alle
  Briefartigen Dokumente mit Artikel-Tabellen eine einheitliche
  Latexvorlage verwendet, welche ueber Codeweichen die Besonderheiten
  der jeweiligen Dokumente Beruecksichtigt
    - Tabellen mit oder ohne Preis
    - Sprache der Tabellenueberschriften etc.
    - Anpassung der Bezugs-Zeile (z.B. Rechnungsnummer versus
      Angebotsnummer)
    - Darstellung von Brutto oder Netto-Preisen in der Auflistung
      (Endverbraucher versus Gewerblicher Kunde)
  Dies laesst sich in lx-office nur ueber einen Kunstgriff realisieren,
  da zum einen die perl-Anwendung nach latex-Vorlagen mit bestimmten
  Namen sucht (z.B. sales_order_de.tex fuer die deutschsprachige
  Auftragsbestaetigung -- wenn deutsch mit dem Vorlagenkuerzel de
  angelegt wurde) und zum Anderen die Information um welches Dokument es
  sich handelt nicht direkt innerhalb von Latex zur Verfuegung steht.

  Umgesetzt wurde dies hier nun ueber symbolische Links im Dateisystem.  Es
  gibt also eine Vorlage letter.tex (die ihrerseits weitere tex-Dateien
  einbindet) und fuer jeden Dokumenttyp der durch letter.tex abgedeckt on von
  jedem dieser wiederum in jeder verfuegbaren Sprache legt das setup Script einen
  link in der lx-office Namenskonvention an, der auf die Datei letter.tex
  verweist. Die Datei letter.tex wertet den Namen der Aufgerufenen Datei aus und
  passt ihre Ausgabe dementsprechend an. Wenn zum Beispiel lx-office die Datei
  packing_list_de.tex aufruft (die ja nur ein Link nach letter.tex ist) liegt die
  Information des aktuellen Dokumentnamen (packing_list_de.tex) vor und latex
  weiss, keine Preise, Lieferscheinnummer anzeigen, deutsche sprachumgebung, usw.

  Es liegt mit der Datei setup.sh ein script vor, welches die Abhaengigkeiten
  im System prueft und die benotigten Dateien und symbolischen Links erstellt.
  Das script ist so aufgebaut, dass es bei Updates auch auf bestehende f-tex
  Vorlagenordner angewendet werden kann, ohne vorhandene Personalisierungen zu
  ueberschreiben. Die Benoetigten Informationen wie Template-Verzeichniss,
  vorhandene Sprachkuerzel, etc werden waerend des setupprozesses abgefragt. Der
  Setupprozess kann also sooft wie benoetigt wiederholt werden, auch wenn bereits
  ein templateverzeichniss existiert.


  Nachteil:
  Ja, alles hat seinen Preis ...
  Latex hat ohnehin eine sehr steile Lehrnkurve. Die Datei letter.tex
  ist sehr komplex und verstaerkt damit diesen Effekt noch einmal erheblich.
  Wer Latex-Erfahrung hat, oder geuebt ist Scriptsparachen nachzuvollziehen kann
  natuerlich auch innerhalb der Tabellendarstellung gut persoenliche Anpassungen
  vornehmen. Aber man kann sich hier bei Veraenderungen sehr schnell haeftig in
  den Fuss schiessen.
  Wer nicht so tief in die Materie einsteigen will oder leicht zu
  frustrieren ist, sollte sein Hintergrund PDF auf Basis der mitglieferten
  Datei sample_head.pdf erstellen, und sich an der Form der dargestellten Tabellen
  wie sie ausgeliefert werden, erfreuen.
  Kleiner Tipp:

    Nicht zu viel auf einmal wollen, lieber kleine kontinuierliche
    Schritte gehen.

  Alternativ kann man sich natuerlich fuer die Latex-Vorlagen
  professionelle Hilfe hohlen.


Bruttopreise fuer Endvorbraucher
  Der auszuweisende Bruttopreis wird innerhalb der LaTeX Umgebung berechnet.

  - Background:
    es gibt zwar ein Feld um bei Auftraegen "alle Preise Brutto" auszuwaehlen,
    aber:
      - hierfuer muessen die Preise auch in Brutto in der Datenbank stehen
        (ja -- das laesst sich ueber die Preisgruppen und die Zuordung einer Default-Preisgruppe
        handhaben)
      - man darf beim Anlegen des Vorgangs nicht vergessen Dieses Haekchen zu setzen.
        (das ist in der Praxis wenn man sowohl Endverbraucher- wie Gewerbekunden beliefert
       der eigentliche Knackpunkt)

  Es gibt mit f-tex eine weitere Alternative. Die Information ob Brutto oder
  Nettorechnung wird mit den Zahlarten verknuepft. Zahlarten bei denen
  Rechnungen, Angebote, etc, in Brutto ausgegeben werden sollen enden mit "_E"
  (fuer Endverbraucher) Falls identische Zahlarten fuer Gewerbekunden und
  Endverbraucher vorhanden sind legt man diese einfach doppelt an (einmal mit
  der Namensendung "_E")
  - Gewinn:
    - die Entscheidung ob Netopreise ausgewiesen werden ist nicht mehr fix
      mit einer Preisliste Verbunden.
    - die Default-Zahlart kann im Kundendatensatz hinterlegt werden und man
      muss nicht mehr daran denken "alle Preise Netto" auszuwaehlen.
    - Die Entscheidung ob Netto/Oder Bruttopreise ausgewiesen werden kann direkt
      beim Drucken reviediert werden, ohne dass sich der Auftragswert aendert.

Lieferadressen

  - in Lieferscheinen kommen shipto* -Variablen im Adressfeld zum Einsatz
  - wenn die shipto*variable leer ist wird die entsprechende
    Adressvariable eingesetzt.  Wenn Also die Lieferadresse in Strasse,
    Hausnummer und Ort abweicht, muessen auch nur diese Felder in der
    Lieferadresse ausgefuellt werden. Fuer den Firmenname wird der Wert der
    Hauptadresse angezeigt.

Troubleshooting -- Fehler suchen:
  Wenn sich das Problem nicht auf Grund der ausgabe im Webbrowser verifizieren laesst:

    editiere [flxo-home]/config/lx_office.conf und aendere "keep_tmp_files" auf 1
          keep_temp_files = 1;

    bei fastcgi oder mod_perl den Webserver neu Starten

    Nochmal einen Druckversuch im Webfrontend ausloesen

    wechsele in das users Verzeichnis von lxo
      cd [lxo-home]/users

    LaTeX Suchpfad anpassen:
      export TEXINPUTS=".:[lxo-home]/templates/[aktuelles_template_verzeichniss]:"

    Finde herraus welche datei lxo beim letzten Durchlauf erstellt hat
      ls -lahtr ./1*.tex
    Es sollte die letzte Datei ganz unten sein

    fuer besseren Hinweis auf Fehler texdatei nochmals uebersetzen
      pdflatex ./1*.tex

    in der *.tex datei nach dem Fehler suchen.

Changelogeintrag fuer offiziellen tree:
  Kleine Verbesserungen:
     Zusaetzliches alternatives LaTeX Templatesystem




zurueck